Koordinationsstelle Bayernflora: Unterschied zwischen den Versionen
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Seit 2012 werden die Daten der Florenkartierung, die ehemals durch die „Zentralstelle für die floristische Kartierung Bayerns“ in Regensburg gepflegt wurden, in der [http://diversityworkbench.net/Portal/Diversity_Workbench Diversity Workbench], installiert am [http://www.snsb.info IT-Zentrum der Staatlichen Naturwissenschaftlichen Sammlungen Bayerns], gemanagt. Die nachhaltige Pflege und technische wie inhaltliche Weiterentwicklung dieser Datenbanken ist essentiell. Laufend müssen vor allem aktuelle, neue Daten eingespielt und mobilisiert werden, damit die Datensammlung auf Dauer eine wertvolle Informationsquelle zu Fragen des aktuellen wie historischen Vorkommens, der Verbreitung und des Naturschutzes der Pflanzen in Bayern bleibt. | Seit 2012 werden die Daten der Florenkartierung, die ehemals durch die „Zentralstelle für die floristische Kartierung Bayerns“ in Regensburg gepflegt wurden, in der [http://diversityworkbench.net/Portal/Diversity_Workbench Diversity Workbench], installiert am [http://www.snsb.info IT-Zentrum der Staatlichen Naturwissenschaftlichen Sammlungen Bayerns], gemanagt. Die nachhaltige Pflege und technische wie inhaltliche Weiterentwicklung dieser Datenbanken ist essentiell. Laufend müssen vor allem aktuelle, neue Daten eingespielt und mobilisiert werden, damit die Datensammlung auf Dauer eine wertvolle Informationsquelle zu Fragen des aktuellen wie historischen Vorkommens, der Verbreitung und des Naturschutzes der Pflanzen in Bayern bleibt. | ||
Die an der Botanischen Staatssammlung München mit Unterstützung des Bayerischen Landesamts für Umwelt eingerichtete Koordinationsstelle hat das Ziel ehrenamtlich arbeitende Pflanzenkenner, Behörden, Verbände, Universitäten, WissenschaftlerInnen und PflanzenliebhaberInnen in Bayern zusammenzubringen. Sie arbeitet dazu intensiv mit der [[AG Flora von Bayern]] und verschiedenen Fachgesellschaften und Vereinen in Bayern und Deutschland zusammen. Die Koordinationsstelle beschäftigt sich mit Datenanalysen zur Verbreitung von Arten und Artengemeinschaften, der Zusammensetzung der Flora sowie mit Fragen des Arten-, Habitat- und Umweltschutzes. Dazu führt sie Daten zur Biodiversität in Bayern aus verschiedensten Quellen zusammen und prüft diese technisch wie vor allem auch fachwissenschaftlich. | Die an der Botanischen Staatssammlung München mit Unterstützung des Bayerischen Landesamts für Umwelt eingerichtete Koordinationsstelle hat das Ziel ehrenamtlich arbeitende Pflanzenkenner, Behörden, Verbände, Universitäten, WissenschaftlerInnen und PflanzenliebhaberInnen in Bayern zusammenzubringen. Sie arbeitet dazu intensiv mit der [[AG Flora von Bayern]] und verschiedenen Fachgesellschaften und Vereinen in Bayern und Deutschland zusammen. Die Koordinationsstelle beschäftigt sich mit Datenanalysen zur Verbreitung von Arten und Artengemeinschaften, der Zusammensetzung der Flora sowie mit Fragen des Arten-, Habitat- und Umweltschutzes. Dazu führt sie Daten zur Biodiversität in Bayern aus verschiedensten Quellen zusammen und prüft diese technisch wie vor allem auch fachwissenschaftlich. Die Koordinationsstelle unterstützt die Experten bei der Dokumentation des Zustands der Pflanzenwelt in Bayern und trägt mit ihren Aktionen zum Verständnis des Wandels der heimischen Pflanzenwelt Bayerns bei. | ||
Die [http://www.botanischestaatssammlung.de/ Botanische Staatssammlung München], eine Einrichtung der SNSB, genießt hohes Ansehen bei den ehrenamtlich arbeitenden Botanikern und bietet mit dem SNSB IT-Zentrum und der dort entwickelten Diversity Workbench alle Voraussetzungen für eine sichere, langfristige Datenhaltung. Die beiden Einrichtungen mit ihren Sammlungskuratoren und Datenexperten unterstützen die Koordinationsstelle sowohl fachwissenschaftlich als auch biodiversitätsinformatisch. Die langjährige enge Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Umwelt (LfU) wird fortgesetzt. | Die [http://www.botanischestaatssammlung.de/ Botanische Staatssammlung München], eine Einrichtung der SNSB, genießt hohes Ansehen bei den ehrenamtlich arbeitenden Botanikern und bietet mit dem SNSB IT-Zentrum und der dort entwickelten Diversity Workbench alle Voraussetzungen für eine sichere, langfristige Datenhaltung. Die beiden Einrichtungen mit ihren Sammlungskuratoren und Datenexperten unterstützen die Koordinationsstelle sowohl fachwissenschaftlich als auch biodiversitätsinformatisch. Die langjährige enge Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Umwelt (LfU) wird fortgesetzt. | ||
Version vom 18. Juli 2022, 15:34 Uhr
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Koordinationsstelle Bayernflora

gefördert von: Bayerisches Landesamt für Umwelt (LfU)
Projektpartner: Staatliche Naturwissenschaftliche Sammlungen Bayerns (SNSB), Bayerisches Landesamt für Umwelt (LfU)
vertreten durch: Dr. Dagmar Triebel, Prof. Dr. Gudrun Kadereit, Ines Langensiepen
Leitende wissenschaftliche und biodiversitätsinformatische Betreuung: Dr. Dagmar Triebel
Wissenschaftliche MitarbeiterInnen: Dr. Julia Wellsow (ab August 2022), N.N.
Software-Entwicklung und Datenprozessierung: Dipl.-Inf. Wolfgang Reichert (August bis September 2022)
Wissenschaftliche Unterstützung: Dipl.-Biol. Wolfgang Diewald, Prof. Dr. Jörg Ewald, Dr. Andreas Fleischmann, Prof. Dr. Lenz Meierott, M.Sc.-Umweltpl. Marcel Ruff
Technische Unterstützung: Dr. Stefan Seifert (BIB Datenportal). Dr. Markus Weiss (DWB)
Nachfolgeprojekt zu Koordinationsstelle für Florenschutz in Bayern
Projekthistorie und Beschreibung
Seit 2012 werden die Daten der Florenkartierung, die ehemals durch die „Zentralstelle für die floristische Kartierung Bayerns“ in Regensburg gepflegt wurden, in der Diversity Workbench, installiert am IT-Zentrum der Staatlichen Naturwissenschaftlichen Sammlungen Bayerns, gemanagt. Die nachhaltige Pflege und technische wie inhaltliche Weiterentwicklung dieser Datenbanken ist essentiell. Laufend müssen vor allem aktuelle, neue Daten eingespielt und mobilisiert werden, damit die Datensammlung auf Dauer eine wertvolle Informationsquelle zu Fragen des aktuellen wie historischen Vorkommens, der Verbreitung und des Naturschutzes der Pflanzen in Bayern bleibt.
Die an der Botanischen Staatssammlung München mit Unterstützung des Bayerischen Landesamts für Umwelt eingerichtete Koordinationsstelle hat das Ziel ehrenamtlich arbeitende Pflanzenkenner, Behörden, Verbände, Universitäten, WissenschaftlerInnen und PflanzenliebhaberInnen in Bayern zusammenzubringen. Sie arbeitet dazu intensiv mit der AG Flora von Bayern und verschiedenen Fachgesellschaften und Vereinen in Bayern und Deutschland zusammen. Die Koordinationsstelle beschäftigt sich mit Datenanalysen zur Verbreitung von Arten und Artengemeinschaften, der Zusammensetzung der Flora sowie mit Fragen des Arten-, Habitat- und Umweltschutzes. Dazu führt sie Daten zur Biodiversität in Bayern aus verschiedensten Quellen zusammen und prüft diese technisch wie vor allem auch fachwissenschaftlich. Die Koordinationsstelle unterstützt die Experten bei der Dokumentation des Zustands der Pflanzenwelt in Bayern und trägt mit ihren Aktionen zum Verständnis des Wandels der heimischen Pflanzenwelt Bayerns bei.
Die Botanische Staatssammlung München, eine Einrichtung der SNSB, genießt hohes Ansehen bei den ehrenamtlich arbeitenden Botanikern und bietet mit dem SNSB IT-Zentrum und der dort entwickelten Diversity Workbench alle Voraussetzungen für eine sichere, langfristige Datenhaltung. Die beiden Einrichtungen mit ihren Sammlungskuratoren und Datenexperten unterstützen die Koordinationsstelle sowohl fachwissenschaftlich als auch biodiversitätsinformatisch. Die langjährige enge Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Umwelt (LfU) wird fortgesetzt.
Aufgaben
- “Daten-Drehscheibe” für die Verwaltung, Wissenschaft, Forschung und andere Interessengruppen
- Schnittstelle Wissenschaft/ Ehrenamt/ Beratung
- Verbesserung der Wahrnehmung botanischer Daten in der Öffentlichkeit
- Umsetzung von Projekten zum Artenschutz und Florenschutz in Bayern
Aufgaben
Projekte in Kooperation: Flora von Bayern – Kommunikationsplattform, Aktualisierung der Roten Liste der Gefäßpflanzen Bayerns, Flora des Böhmerwaldes – Květena Šumavy – Flora Silvae Gabretae